



08.08.2010





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Interview mit unserem 1. Chef Lothar Adams 
Sonstiges | 23.02.2010 - 13:01:37
Seite 1: Interview der Redaktion mit dem 1. Schützen-Chef Lothar Adams
Das Schützenhaus ist jetzt seit 4 Jahren im Gebrauch. Die Öffentlichkeit hat ein gewisses Interesse an Transparenz beim Schützenwesen und manche möchten wissen, ob und ggf. wie und wo sie noch helfen können. Deshalb hier ein paar kurze Fragen:
• Wie kann man eine Zwischenbilanz zusammenfassen?
Ich denke, dass die Entscheidung, ein Schützenhaus zu bauen, eine Entscheidung war, die mit einer sehr hohen Verantwortung verbunden war und auch heute noch ist.
Dem Verein eröffnete sich durch den Bau des Hauses die Möglichkeit, durch hohen Arbeitseinsatz Einnahmen zu erzielen, die in der heutigen Zeit erforderlich sind, um die Existenz des Vereins zu sichern und das Schützenwesen attraktiv zu gestalten.
• Was sind die Vorteile des Schützenhauses?
Der Vorteil besteht darin, dass wir über ein repräsentatives Objekt verfügen,
das in vielfacher Weise genutzt werden kann, z. B. zu Schießveranstaltungen, für Krönungsbälle etc. Die vermehrten Anfragen düsseldorfer Vereine und die sehr positiven Rückmeldungen nach Veranstaltungen können uns mit Stolz erfüllen.
• Was hat sich in den letzten Jahren verbessert?
Verbessert hat sich, dass Klarheit darüber besteht, dass die Zukunft des Vereins in den kommenden Jahrzehnten an der Heidelbergerstraße gesichert ist.
• Worauf ist der Vorstand des Schützenvereins besonders stolz?
Dass es gelungen ist, nach einigen notwendigen personellen Veränderungen einen teamfähigen Vorstand zu bilden, der den Anliegen der Mitglieder zugewandt ist.
• Wer hat sich um das neue Schützenhaus besonders verdient gemacht?
All die Helfer die das Projekt durch ihren Einsatz fertig gestellt haben und in ihrem Denken positiv begleitet haben.
• Welche Schwierigkeiten waren zu überwinden?
Es gab eine Vielzahl von Schwierigkeiten, die ich hier im Einzeln nicht aufführen möchte. Anzumerken ist jedoch, dass die Bewältigung der Schwierigkeiten bei den Mitgliedern des Vorstands Spuren hinterlassen hat.
Wenn man sich verinnerlicht, dass Gestern Vergangenheit ist und morgen die Zukunft beginnt, sollte man motiviert sein die Dinge anzugehen.
• Welche Probleme sind noch zu bewältigen?
Es ist davon auszugehen, dass wir an einem Punkt angelangt sind, wo wir als Vorstand die Aufgabenstellungen überschauen können. Wir müssen jedoch immer davon ausgehen, das Unvorhergesehenes auf uns zu kommt.
• Gibt es Wünsche für das nächste Schützenfest?
Wir wünschen uns, dass es genauso schön und harmonisch verläuft wie die vorangegangenen Schützenfeste.
• Wo braucht der Vorstand noch Hilfe oder Unterstützung?
Eigentlich in allen Bereichen des Vereins. Dies gilt insbesondere für den zeitaufwendigen Bereich der Hausverwaltung und Objektpflege.
• Was ist für die Zukunft besonders zu beachten?
Auf das Schützenhaus bezogen meine ich, dass mit Weitblick und Besonnenheit gewirtschaftet wird. Für den Schützenverein meine ich, dass nur ein gelebtes „ Wir Gefühl“ unsere Zukunft sichern kann.
• Was wünscht sich der Schützen-Vorstand für die Zukunft?
Wir wünschen uns, dass wir gesund bleiben, dass der Verein stets in der Lage ist, Perspektive zu schaffen und Gesicht zeigt. Das bedeutet, dass unser Schützenverein stets präsent ist in unserem Stadtteil Eller, sich um gute soziale Belange in der Bevölkerung kümmert und entsprechende Projekte begleitet.
• Welche Wünsche hat der Schützen-Vorstand an die Politiker und die Bevölkerung?
Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass der Schützenverein Eller immer ein sehr gutes Verhältnis zu den Vertretern der Stadt hatte und auch heute noch hat. Ich wünsche mir, dass dies auch in Zukunft so sein wird.
An die Bevölkerung habe ich die Bitte, dass der Schützenverein den guten Stellenwert behält, den er verdient. Die Tradition des Schützenvereins ist ein Teil der Geschichte des Stadtteils Eller und hat eine entsprechende Anerkennung und Unterstützung verdient!
Düsseldorf, den 10.11.2009
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